Chronik

ARBÖ Bad Goisern wird erweitert

Wie bereits in den lokalen Medien berichtet wurde, hat sich der ARBÖ Ortsklub Hallstatt mangels junger Funktionäre aufgelöst. Am 24. November 2010 hat die letzte Jahreshauptversammlung des ARBÖ Hallstatt mit dem langjährigen Obmann Englbert Buttinger stattgefunden. Dabei wurde der einstimmige Beschluss gefasst, sich dem ARBÖ Bad Goisern anzuschließen. Der ARBÖ Bad Goisern besteht seit vielen Jahren aus den Mitgliedern von Bad Goisern und Gosau. Durch die Fusion mit Hallstatt und Obertraun sind somit die vier Welterbegemeinden Bad Goisern, Gosau, Hallstatt und Obertraun in einer Ortsorganisation vereint. Das Herzstück für alle Mitglieder in unserem Bereich ist und bleibt natürlich das Prüfzentrum in Sulzbach.

40 Jahre Pannendienst und Prüfzentrum

Die eigentliche Geburtsstunde des Pannendienstes war die Installierung eines österreichweiten "Straßenhilfsdienstes", welcher bereits am 16. September 1967 mit 37 Pannenfahrzeugen und 48 Mitarbeitern von Wien aus durch den damaligen Bürgermeister Marek in Dienst gestellt wurden. Da auch das Salzkammergut als eines der wichtigsten Fremdenverkehrszentren für einen Stützpunkt vorgesehen war, bemühte sich der damalige Obmann der Ortsgruppe Bad Goisern, Franz Gruber, diesen in Bad Goisern zu errichten. Pläne und Grund waren bereits vorhanden. Der neue Stützpunkt sollte bei der heutigen OMV Tankstelle entstehen. Doch es kam anders. Es wurde für den Standort Bad Ischl entschieden.

Erster hauptamtlicher Pannenfahrer ein Goiserer

Das Hauptargument war die zentrale Lage Bad Ischls. Dafür gab es als "Entschädigung" die Zusage, dass der erste hauptamtliche Pannenfahrer aus Bad Goisern kommen wird und Franz Gruber die ehrenamtliche Leitung des Stützpunktes übernimmt.
So war es dann auch und es folgte am 1. Dezember 1968 die feierliche Übernahme und Einweihung des neues Pannenfahrzeuges, einen VW-Käfer mit 34 PS. Der erste Stützpunkt war bei der Shell Tankstelle Kain in Bad Ischl. Hauptberuflicher Pannenfahrer wurde Hans Hubner.
Im März 1975 wurde das "neue" Prüfzentrum (nicht mehr Stützpunkt) bei der Doppler Tankstelle in Roith eröffnet. Nur durch unzählige Arbeitsstunden von freiwilligen Helfern war es möglich, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen. Die Mitarbeiterzahl ist mit Kurt Lahnsteiner und Herbert Eisl auf drei Mann erweitert worden.
Erst am 8. Juli 1995 wurde das heutige Prüfzentrum in Sulzbach feierlich eröffnet.

8. 7. 1995 langersehnte Eröffnung des heutigen Prüfzentrums in Bad Ischl/Sulzbach

1985 Österreichweiter Pannenruf 1-2-3 feiert Premiere

März 1975 Eröffnung des "neuen" Prüfzentrums bei der Tankstelle Doppler/Roith
dritter Mitarbeiter wird eingestellt.

1. 12. 1968 nach zähem Ringen um den Standort für den Stützpunkt - Goisern oder Ischl

Stationierung des ersten Pannenfahrzeuges, ein VW-Käfer, bei der Tankstelle Kain in
Bad Ischl/Götzstrasse.
Hans Hubner wird erster hauptamtlicher Pannenfahrer.

 

16. 9. 1967 37 Pannenfahrzeuge werden in Dienst gestellt.

Wiederauferstehung eines "Puachenen"

 

seit 1961 erscheint die "Freie Fahrt" als Vereinsorgan

20. 4. 1956 Gründungsversammlung in Bad Goisern
Franz Gruber wird der erste Obmann

5. 3. 1946 dem ARBÖ wird die Aufnahme seiner Tätigkeit wieder erlaubt

13. 2. 1934 Auflösung des Vereines durch die austrofaschistische Regierung

22. 5. 1926 Verbandstag in Linz - Vereinsname wird in Arbeiter - Radfahrer - Bund - Österreich
abgeändert

Ende 1918 nur noch 3500 Mitglieder

1914 bereits 423 Vereine mit 24 000 Mitgliedern

1908 erscheint die erste Ausgabe des "Reichsorgans der Arbeiterradfahrvereine Österreichs"
Ein gewisser "Viktor Adler" war Redakteur.

30. 4. 1899 konstituierende Sitzung zum Verband der Arbeiterradfahrvereine Österreichs